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„Mein Name ist Tom. Man nennt mich Tom. Wenn ich wollte, könnte ich raus von hier. Aber ich mach mir nichts draus rauszukommen. Ich bin nicht so ‘n Depp, wie man meinen könnte. Mir geht’s gut hier daheim. Draußen, das kenn‘ ich. Das Leben von draußen. Gefällt mir nicht so sehr. Die Bären und die Löwen....“ Bereits am 30. Januar 1996 feierte das Stück „P’tit Albert“ mit Dirk Audehm am Leipziger Schauspielhaus Premiere. Seither gab es über 120 Vorstellungen und ein Ende scheint nicht in Sicht. Der Abend über Tom, den Insassen einer Heilanstalt für Geistesgestörte, der auf skurrile, fast dadaistische Weise aus seinem Leben erzählt, seine Lieblingspatienten, die Sabberer, bekocht, sich in alle Krankenschwestern verliebt und die Ärzte zum Nervenzusammenbruch treibt ist eines der schönsten Monologstücke der letzten Jahrzehnte.
Die Frage, die sich der Zuschauer zum Schluß stellen wird, ist: Wer ist hier eigentlich verrückt? Und er wird die Suppe, die Audehm ihm eingebrockt hat, auslöffeln müssen.
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